KI-Kennzeichnung mit mintys: einfach kennzeichnen, belastbar nachweisen

mintys kennzeichnet KI-Inhalte, die Deepfakes sind, verständlich und nachweisbar. Unternehmen können damit ihren eigenen KI-Kennzeichnungsstandard definieren und KI-generierte Medieninhalte transparent veröffentlichen. Wir erklären die KI-Kennzeichnung mit mintys Schritt für Schritt.
Was ist mintys?
mintys ist die KI-Kennzeichnungslösung von on:mint. Sie kennzeichnet KI-erzeugte und KI-bearbeitete Inhalte sichtbar und maschinenlesbar nach dem C2PA-Standard, sichert die Kennzeichnung mit einem unsichtbaren Wasserzeichen ab und legt einen Nachweis darüber an, wann und von wem gekennzeichnet wurde. Hat dein KI-Tool bereits Herkunftsangaben in die Datei geschrieben, übernimmt mintys sie. mintys gibt es als Web-App, als Schnittstelle (API) und als MCP-Anbindung für Agenten-Workflows.
Gedacht ist mintys für alle, die Medieninhalte beruflich und nachvollziehbar gekennzeichnet veröffentlichen wollen: Marketing-Teams und Kommunikationsabteilungen, Onlineshops und Hersteller, Agenturen und Fotografen, Journalisten, Influencer, Restaurants und Hotels, Makler, Handwerksbetriebe, Vereine und Verbände. Der AI Act, die KI-Verordnung der EU, verteilt die Pflichten auf zwei Rollen, und die Kennzeichnung sieht in beiden anders aus.
Betreiber ist, wer ein KI-System in eigener Verantwortung nutzt. Wer als Betreiber täuschend echte KI-Inhalte beruflich veröffentlicht, muss seit dem 2. August 2026 für jeden sichtbar offenlegen, dass sie künstlich erzeugt oder verändert wurden. Sichtbar heißt: Der Mensch, der das Bild oder Video ansieht, erkennt die Kennzeichnung bzw. das Label sofort.
Anbieter ist, wer ein KI-System selbst entwickelt oder entwickeln lässt und es unter eigenem Namen oder der eigenen Handelsmarke bereitstellt oder einsetzt. Anbieter müssen KI-Inhalte maschinenlesbar markieren, damit Software sie automatisch erkennt. Diese Rolle trifft mehr Unternehmen als gedacht: Wer eine eigene Anwendung auf ein fremdes KI-Modell aufsetzt (sog. KI-Wrapper), etwa einen Bildgenerator im eigenen Shop oder einen agentischen Workflow, kann für dessen Ausgaben selbst zum Anbieter werden. Das gilt auch dann, wenn die Anwendung nur im eigenen Unternehmen läuft.
Viele Unternehmen sind beides gleichzeitig. Wer eine eigene Bildpipeline betreibt und die Ergebnisse selbst veröffentlicht, muss beide Pflichten erfüllen und braucht die sichtbare Kennzeichnung genauso wie die maschinenlesbare. mintys setzt beide in einem Schritt. Wer welche Rolle trägt, klärt Wer muss KI-Bilder kennzeichnen? im Detail.
Auf drei Arten kommt mintys in deine Arbeit:
- Web-App: kennzeichnen im Browser, ohne Installation.
- API: Kennzeichnung aus deinem Produktdaten- oder Redaktionssystem heraus.
- MCP: Kennzeichnung aus Agenten-Workflows über das Model Context Protocol.
Gebraucht wird mintys überall, wo der AI Act eine Kennzeichnung verlangt. So kannst du jederzeit belegen, dass du gekennzeichnet hast, wenn eine Abmahnung wegen fehlender oder falscher Kennzeichnung ins Haus kommt oder ein Bußgeld im Raum steht.
Welches Problem löst mintys bei der KI-Kennzeichnung?
Die KI-Kennzeichnung scheitert im Alltag an vier Stellen: an der Einordnung, an der Gestaltung des Labels, an der Haltbarkeit der Datei und am Nachweis.
Als Betreiber musst du sichtbar offenlegen. Die maschinenlesbare Markierung deines KI-Tools ersetzt das nicht, denn sie ist für den Betrachter unsichtbar. Auch das kleine „cr“-Zeichen, das Content Credentials nach dem C2PA-Standard anzeigt, genügt nicht: Wer es lesen will, muss es anklicken. Deine Offenlegungspflicht erfüllst du nur mit einem Hinweis, den der Betrachter sofort sieht.
Vier Probleme kommen in der Praxis immer wieder vor:
- Die Einordnung ist unklar. Teams labeln aus Vorsicht alles, auch das echte Produktfoto vor einem KI-Hintergrund, oder sie übersehen den fotorealistischen KI-Avatar, weil er ja „nur ein Model“ ist. Zu viel Kennzeichnung entwertet die eigenen echten Aufnahmen, zu wenig ist ein Bußgeld- und Abmahnrisiko. mintys hilft dir bei der Einschätzung jedes Bildes und schlägt vor, was ein Label braucht und was nicht.
- Die Gestaltung ist offen. Der AI Act schreibt kein Format vor, sondern verlangt nur, dass der Hinweis auf den ersten Blick verständlich ist. Also entsteht in jedem Team ein eigener Kennzeichnungsstil, und beim Formatwechsel von quer auf hochkant rutscht das Label in den Anschnitt oder über das Motiv. In mintys importierst du dein eigenes Branding, also Logo, Farben und Schrift, und legst darin deinen eigenen Kennzeichnungsstandard fest. Welche Fälle ein Label bekommen und ob es „KI-generiert“ oder „KI-bearbeitet“ lautet, erkennt mintys automatisch; die Platzierung bestimmst du selbst. Das Label übersteht den Layoutwechsel, sitzt also im Hoch- wie im Querformat an derselben Stelle, und es übersteht den Dateiformatwechsel konsistent. Jeder im Team kennzeichnet damit gleich.
- Die Datei verliert die Markierung. Ein Screenshot löscht die Metadaten, viele Plattformen entfernen sie beim Upload, und ein sichtbares Label lässt sich abschneiden. Was du korrekt gekennzeichnet hast, kommt möglicherweise ungekennzeichnet beim Publikum an (Plattform-Label und gesetzliche Pflicht). mintys legt deshalb eine zweite Schicht in die Bildpunkte selbst, ein unsichtbares Wasserzeichen, das Zuschnitt, Kompression, Screenshots und erneutes Hochladen übersteht.
- Der Nachweis fehlt. Fragt eine Behörde nach oder verwendet ein Dritter dein Bild ohne Label weiter, zählt allein, was du belegen kannst (Was ein Verstoß kostet). mintys registriert jeden Kennzeichnungsakt, also auch das optische Label, fälschungssicher in einem digitalen Pass in der Datei. Dadurch wird, im Fall der Fälle, direkt ersichtlich, welches Bild oder Video und welches Label, wann und von wem gesetzt wurde.
mintys setzt an genau diesen vier Stellen an, in der Reihenfolge deiner Arbeit: einordnen, kennzeichnen, nachweisen, verwalten.
Wie funktioniert die KI-Kennzeichnung mit mintys?
KI-Inhalte kennzeichnest du mit mintys in einem Durchgang mit vier Schritten: einordnen, Label wählen, sichtbar kennzeichnen und ggf. maschinenlesbar kennzeichnen.
- Vorprüfung: Ist der Inhalt überhaupt kennzeichnungspflichtig? Eine KI-basierte Vorprüfung ordnet jedes Bild und Video ein: Zeigt es etwas Wirkliches, und wirkt es echt? Oder handelt es sich um Retusche, Hintergrundtausch oder eine erkennbar unrealistische Szene, die nach den Leitlinien der EU-Kommission in der Regel kein Label braucht? mintys unterstützt dich bei dieser Einschätzung, ob also eine Ausnahme vorliegt, die nicht gelabelt werden muss. Die finale Entscheidung triffst du. So labelst du nur, was gelabelt werden muss. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Kriterien im Einzelnen: Was ist ein Deepfake?.
- Deepfake-Scanner: Welches Label passt? Der Deepfake-Scanner (on:mint Verify) schätzt den KI-Anteil eines Inhalts ein und schlägt das passende EU-Label vor: „KI-generiert“ für erzeugte, „KI-bearbeitet“ für veränderte Inhalte. Bewertet wird immer das Gesamtbild, nicht das einzelne Element. Als Browser-Erweiterung prüfst du damit auch Inhalte direkt im Netz — und siehst sofort, ob ein Deepfake mit mintys registriert wurde.
- Sichtbares KI-Label: in deinem Corporate Design. mintys setzt das Label direkt ins Bild, als Icon mit deutschem oder englischem Klartext und, wenn du es wünschst, in deinem Corporate Design. Die Platzierung bestimmst du einmal. Danach sitzt das Label in jedem Format an derselben Stelle, vom Hochformat bis zum Querformat und über jeden Dateiexport hinweg. Was das Label enthalten muss und wo es stehen darf: Deepfakes kennzeichnen: was sichtbar sein muss.
- Maschinenlesbare Kennzeichnung: nach C2PA in der Datei. Dieselbe Kennzeichnung trägt mintys als Content Credential nach dem C2PA-Standard in die Datei ein, also signierte Herkunftsangaben, die Prüfprogramme auslesen können. Auch die sichtbare Kennzeichnung wird dort dokumentiert: welches Label gesetzt wurde, wann und von wem. Vorhandene EXIF-Kameradaten überführt mintys ins C2PA-Format; ein Content Credential, das dein KI-Tool bereits geschrieben hat, wird fortgeschrieben. So liegen alle Nachweise an einem Ort, in einem Format und maschinenlesbar. Wie Content Credentials aufgebaut sind: Content Credentials prüfen und verstehen.
Sichtbares Label und Content Credentials verhalten sich wie Nutri-Score und Zutatenliste: Das eine ist auf einen Blick lesbar, das andere führt im Detail auf, was in der Datei steckt, und beides sitzt am Produkt selbst.
Ein Beispiel aus dem Onlineshop: Ein Modehändler bereitet drei Bildserien für eine neue Kollektion vor. Die Studioaufnahmen sind echt und nur farbkorrigiert, sie brauchen kein Label. Bei der zweiten Serie steht ein Sneaker in einer KI-erzeugten Kulisse. Hier zählt nicht das einzelne Element, sondern der Eindruck des fertigen Bildes: Solange die Kulisse Dekoration bleibt und der Sneaker so aussieht, wie er tatsächlich aussieht, braucht die Serie in der Regel kein Label. Anders liegt der Fall, sobald die KI das Produkt selbst verändert und etwa eine Sohle zeigt, die es so nicht gibt. Dann trägt das Bild „KI-bearbeitet“. Die dritte Serie zeigt ein KI-Model, das die Kollektion trägt. Diesen Menschen gibt es nicht, deshalb ist die Serie in der Regel als Deepfake einzuordnen und erhält „KI-generiert“. Der Händler gibt die Vorschläge frei, das Label erscheint im Design des Shops, und die maschinenlesbare C2PA-Kennzeichnung bleibt in den Dateien, die in den Produktdatenfeed gehen (KI-Bilder im Onlineshop).
Am Ende des Durchgangs liegt ein klar gekennzeichneter Deepfake vor, sichtbar für Menschen und maschinenlesbar für Software. Deine Bilder zirkulieren im Netz, ohne dass du dir um ihre Kennzeichnung noch Gedanken machen musst.
Wie weist du die Kennzeichnung nach?
Den Nachweis der Kennzeichnung liefert mintys über zwei voneinander unabhängige Schichten: den digitalen Pass, also das Content Credential in der Datei, und das unsichtbare Wasserzeichen in den Bildpunkten. Entfernt eine Plattform beim Upload die Metadaten (sog. Stripping), bleibt das Wasserzeichen im Bild und der Nachweis erhalten.
Der digitale Pass
Der digitale Pass ist die maschinenlesbare Kennzeichnung in der Datei selbst. Beim Kennzeichnen registriert mintys darin, dass und wann das sichtbare Label gesetzt wurde und von wem. Prüfprogramme lesen diese Angaben automatisch aus. Für Menschen sind sie über das kleine „cr“-Zeichen zugänglich, das viele Plattformen und Bildprogramme am Bild anzeigen: ein Klick, und der Pass öffnet sich.
Was dann erscheint, funktioniert wie die Zutatenliste eines Produkts. Sie führt die Entstehungskette des Bildes auf, also welches KI-Tool im Spiel war, was daran verändert wurde, wann das geschah und welches Label das Bild trägt. Alle Angaben sind kryptografisch signiert und damit als echt überprüfbar (C2PA erklärt).
Das unsichtbare Wasserzeichen
mintys bettet zusätzlich eine Kennung direkt in die Bildpunkte ein. Dahinter steht Steganografie, die Kunst, Informationen so in einen Medieninhalt einzubauen, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Metadaten reisen nur mit, solange die Datei sie behält. Das Wasserzeichen, aus dem sich die Metadaten rekonstruieren lassen, ist dagegen Teil des Bildes und übersteht Zuschnitt, Kompression, Screenshots und erneutes Hochladen. Wird das sichtbare Label entfernt oder löscht eine Plattform die Metadaten, bleibt die Kennzeichnung über das Wasserzeichen nachweisbar (KI-Wasserzeichen: was bleibt, wenn die Metadaten verschwinden).
Prüfen kannst du das selbst. Der Deepfake-Scanner on:mint Verify ist eine kostenlose Browser-Erweiterung für Chrome und andere Browser. Ein Rechtsklick auf ein Bild im Netz zeigt, ob es mit KI erzeugt und ob es mit mintys gekennzeichnet wurde. Verify liest dafür nicht nur die Content Credentials in den Dateiinformationen, sondern scannt auch das unsichtbare steganografische Signal in den Bildpunkten. Deshalb erkennt es ein mit mintys gekennzeichnetes Bild selbst dann, wenn eine Plattform die Metadaten entfernt hat.
Deepfake-Management: Wie verwaltest und teilst du gekennzeichnete Inhalte?
Das Deepfake-Management in mintys ist ein Dashboard mit Register, in dem du jede Kennzeichnung und jede Ausnahme festhältst und aus dem du gekennzeichnete Deepfakes direkt teilst.
Ausnahmen. Das Register hält auch die Inhalte fest, die nach der Vorprüfung ohne Label geblieben sind, mitsamt dem Grund für die Ausnahme. Das ist der Teil, den Teams regelmäßig übersehen: Wer nur die gelabelten Bilder dokumentiert, kann später nicht zeigen, dass die ungelabelten geprüft wurden. Mit dokumentierter Ausnahme ist eine bewusste Entscheidung belegt, ohne sie steht eine Lücke im Bestand.
Teilen in Social Media. Aus mintys heraus teilst du den nach C2PA gekennzeichneten Inhalt mit sichtbarem Label direkt in deinen Social-Media-Kanälen. Jede Kennzeichnung trägt dabei die Signatur von on:mint, ausgestellt mit einem offiziell anerkannten Zertifikat. Plattformen, die den C2PA-Standard unterstützen, lesen den digitalen Pass aus und zeigen, dass der Inhalt eine KI-Kennzeichnung trägt und wer sie signiert hat. Dein Deepfake erreicht das Publikum damit als geprüfter Inhalt und nicht als bloße Behauptung. Beim Teilen über on:mint trägt er zusätzlich den Vermerk „verified by on:mint“, der belegt, dass die Kennzeichnung gesetzt und im Register erfasst wurde. on:mint hat den Code of Practice on Transparency of AI-Generated Content unterzeichnet und kennzeichnet nach dessen Verfahren. Den Nachweis hast du damit jederzeit zur Hand. Die Leitlinien der EU-Kommission halten ausdrücklich fest, dass Unternehmen, die abseits des Code of Practice arbeiten, mit häufigeren und ausführlicheren Auskunftsverlangen rechnen müssen.
Fazit: KI-Kennzeichnung mit mintys heißt kennzeichnen, nachweisen, verwalten
Die KI-Kennzeichnungspflicht ist komplex. mintys macht sie einfach: Du erhältst das passende Label, das unsichtbare Wasserzeichen und den Nachweis dazu. Wer KI-Bilder beruflich veröffentlicht, muss seit dem 2. August 2026 offenlegen, dass sie künstlich erzeugt oder verändert wurden (Überblick zur KI-Kennzeichnungspflicht). mintys unterstützt dich dabei und liefert den Nachweis mit.
Zum Kostenrisiko: Der AI Act sieht für Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder, bei Unternehmen, bis zu 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Für kleine und mittlere Unternehmen gilt der jeweils niedrigere Betrag. Dazu kommt ein zweites Risiko, das nicht von Behörden ausgeht: Wettbewerber und Verbände können eine fehlende Kennzeichnung als unlauteren Wettbewerb abmahnen und Unterlassung verlangen. Die Wettbewerbszentrale hat Ende Juli 2026 eine eigene KI-Beschwerdestelle eingerichtet, mit „Mangelhafte Kennzeichnung von KI-Inhalten/Deepfakes“ als einer von vier Beschwerdearten. Melden können Unternehmen, Verbände und Privatpersonen; ein Screenshot und die URL genügen als Nachweis.
Was ein Verstoß im Einzelnen kostet: Was ein Verstoß kostet.
Drei Wege im Vergleich: Was hält, wenn es darauf ankommt?
| Nur sichtbares Label | Nur Markierung des KI-Tools | mintys by on:mint | |
|---|---|---|---|
| Sichtbare Offenlegung, deine Pflicht als Betreiber (Art. 50 Abs. 4 AI Act) | Abgedeckt | Fehlt | Abgedeckt |
| Maschinenlesbare Markierung in der Datei (Art. 50 Abs. 2 AI Act, nach C2PA) | Fehlt | AbgedecktDurch den Anbieter, solange die Metadaten erhalten bleiben. | Abgedeckt |
| Kennzeichnung überlebt Upload, Screenshot und Bearbeitung | TeilweiseDas Label kann abgeschnitten oder entfernt werden. | FehltMetadaten gehen dabei meist verloren. | AbgedecktUnsichtbares Wasserzeichen in den Bildpunkten. |
| Nachweis, wann und von wem gekennzeichnet wurde | Fehlt | TeilweiseNur bei intakten Metadaten. | Abgedeckt |
| Vorgehen nach dem Code of Practice der EU dokumentiert | Fehlt | Fehlt | Abgedeckt |
| Risiko von Abmahnung und Bußgeld | BleibtSobald das Label entfernt wird und kein Nachweis existiert. | HochDeine Offenlegungspflicht bleibt unerfüllt. | GeringUmgesetzt und belegt. |
Sichtbare Offenlegung, deine Pflicht als Betreiber (Art. 50 Abs. 4 AI Act)
- Nur sichtbares Label
- Abgedeckt
- Nur Markierung des KI-Tools
- Fehlt
- mintys by on:mint
- Abgedeckt
Maschinenlesbare Markierung in der Datei (Art. 50 Abs. 2 AI Act, nach C2PA)
- Nur sichtbares Label
- Fehlt
- Nur Markierung des KI-Tools
- Abgedeckt
- Durch den Anbieter, solange die Metadaten erhalten bleiben.
- mintys by on:mint
- Abgedeckt
Kennzeichnung überlebt Upload, Screenshot und Bearbeitung
- Nur sichtbares Label
- Teilweise
- Das Label kann abgeschnitten oder entfernt werden.
- Nur Markierung des KI-Tools
- Fehlt
- Metadaten gehen dabei meist verloren.
- mintys by on:mint
- Abgedeckt
- Unsichtbares Wasserzeichen in den Bildpunkten.
Nachweis, wann und von wem gekennzeichnet wurde
- Nur sichtbares Label
- Fehlt
- Nur Markierung des KI-Tools
- Teilweise
- Nur bei intakten Metadaten.
- mintys by on:mint
- Abgedeckt
Vorgehen nach dem Code of Practice der EU dokumentiert
- Nur sichtbares Label
- Fehlt
- Nur Markierung des KI-Tools
- Fehlt
- mintys by on:mint
- Abgedeckt
Risiko von Abmahnung und Bußgeld
- Nur sichtbares Label
- Bleibt
- Sobald das Label entfernt wird und kein Nachweis existiert.
- Nur Markierung des KI-Tools
- Hoch
- Deine Offenlegungspflicht bleibt unerfüllt.
- mintys by on:mint
- Gering
- Umgesetzt und belegt.
Jetzt mintys nutzen
mintys unterstützt beide Seiten der Kennzeichnung: die maschinenlesbare Markierung über Content Credentials nach dem C2PA-Standard und das sichtbare Label samt Nachweis. Content Credentials sind dabei mehr als Pflichterfüllung. Sie sind lesbare Qualitätssignale, die Herkunft und Entstehung eines Inhalts zeigen, und beim Teilen tragen sie die Signatur von on:mint.
Direkt starten: KI-Inhalte kennzeichnen.
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Anfrage sendenHäufig gestellte Fragen
Für wen ist mintys gedacht?
mintys ist die KI-Kennzeichnungslösung von on:mint, gedacht für alle, die Medieninhalte und insbesondere Deepfakes beruflich nutzen und nach dem AI Act kennzeichnen müssen: u. a. Marketing-Teams und Kommunikationsabteilungen, Onlineshops und Hersteller, Agenturen und Fotografen, Journalisten und Influencer, Restaurants und Hotels, Makler, Handwerksbetriebe, Vereine und Verbände.
Entscheidet mintys für mich, ob ich kennzeichnen muss?
Ja. Eine KI-basierte Vorprüfung ordnet jeden Inhalt anhand der offiziellen Ausnahmen ein, die der AI Act, die Leitlinien der EU-Kommission und der Code of Practice vorgeben. Die Deepfake-Erkennung schätzt ein, welcher Anteil des Bildes KI-erzeugt ist, liest vorhandene Metadaten aus und berücksichtigt frühere Bearbeitungsschritte. Auf dieser Grundlage setzt mintys die passenden Label automatisch. Unklare Fälle markiert mintys zur Prüfung, damit du gezielt dort hinsiehst, wo es darauf ankommt. Die Vorarbeit übernimmt mintys, die Freigabe bleibt bei dir.
Was passiert mit der Kennzeichnung, wenn eine Plattform die Metadaten löscht?
Das unsichtbare Wasserzeichen bleibt erhalten, und mit ihm der Nachweis. Es sitzt auf der Pixelebene und ist damit Teil des Bildes, nicht Teil der Dateiinformationen. Genau die entfernen viele Plattformen beim Upload, wodurch die Content Credentials verloren gehen. Auch das sichtbare Label kann abgeschnitten werden, wenn ein Dritter dein Bild weiterverwendet. Der Inhalt bleibt dennoch auf dich zurückführbar: Ein Rechtsklick mit on:mint Verify liest die Kennzeichnung aus jedem Bild im Netz.
Kann ich das KI-Label in meinem Corporate Design erstellen?
Ja. mintys setzt das Label auf Wunsch in deinem Corporate Design und exportiert es in verschiedenen Größen und Winkeln, sodass es über alle Formate gleich aussieht. Icon und Klartext bleiben dabei erhalten, denn das Label muss auf den ersten Blick als KI-Hinweis verständlich sein.
Muss ich alte Bilder nachträglich kennzeichnen?
Bestände aus der Zeit vor dem 2. August 2026 müssen nicht nachträglich gekennzeichnet werden. Wer ein Altbild neu bearbeitet und veröffentlicht, prüft es besser wie ein neues, denn ob die Ausnahme dann noch greift, ist offen (Ab wann gilt die KI-Kennzeichnungspflicht?). Wer Altbestände dennoch kennzeichnen will, nutzt dafür den Batch über die API.
Was bedeutet „verified by on:mint“?
Der Vermerk belegt, dass die Kennzeichnung eines Inhalts über mintys gesetzt und in mintys erfasst wurde. Dahinter steht eine kryptografisch signierte Bestätigung, gesetzt mit einem offiziell anerkannten Zertifikat. Plattformen, die den C2PA-Standard unterstützen, lesen sie aus und zeigen dem Publikum, dass der Inhalt aus einem geprüften Kennzeichnungsprozess kommt.
Ersetzt mintys die maschinenlesbare Markierung meines KI-Tools?
Nein, mintys setzt darauf auf. Stell dir einen digitalen Pass vor: Dein KI-Anbieter setzt den ersten Stempel und hält fest, dass der Inhalt mit KI entstanden ist. mintys führt diese Herkunftskette fort und setzt den nächsten Stempel hinein, nämlich dass du den Inhalt sichtbar und ordnungsgemäß gelabelt hast.


